Selfstorage Machbarkeitsstudie | -Analyse

Am Anfang eines jeden Geschäftes steht die Machbarkeitsstudie (feasibility study), bzw. -Analyse. Die bloße Idee, ein Selfstorage gründen zu wollen, weil die Renditen so hoch sind, reicht nicht aus.

Machbarkeitsanalyse | Machbarkeitsstudie

Selfstorage Machbarkeitsstudie

Um ein Selfstorage Projekt nachhaltig und erfolgreich umzusetzen, sollten mindestens folgende Fragen beantwortet werden können:

  • Eignet sich der Standort, an dem das Lagerhaus entstehen soll? (Standortanalyse)
  • Welches Potential hat das Zielgebiet, bzw. der Standort? (Marktanalyse)
  • Gibt es Wettbewerber, die um die gleiche Zielgruppe buhlen? (Mitbewerberanalyse)
  • Von welchem Investment ist auszugehen und welche Umsätze/Erträge und Renditen sind realistisch? (Wirtschaftlichkeitsanalyse)

Sie planen ein Selfstorage Projekt und suchen nach Antworten auf Ihre Fragen? Sehen Sie hier, ob ich Ihnen weiterhelfen kann.

Grundstücke & Immobilien gesucht!

Immobilien und Grundstücke zum Kauf gesucht! Für die Realisierung von unterschiedlichen Selfstorage Konzepten suche ich Grundstücke, Immobilien und Lagerflächen in deutschen Mittel- und Großstädten. Kleinere Flächen auch zur Miete möglich.

Grundstücke, Immobilien und Mietflächen gesucht in Deutschland!

Grundstücke (Kauf)

  • Standort: Einwohnerzahl > 100.000
  • Grundstücksgröße ab 3.000 m²
  • Bebaubarkeit mind. 7.000 m² oberirdische BGF
  • Lage an Hauptverkehrsstraßen
  • Mindestens 20.000 Kfz/Tag

Immobilien (Kauf)

  • Standort: Einwohnerzahl > 100.000
  • Ab 3.500 m² BGF
  • Deckentragkraft > 500 kg/m²

Lagerflächen (zur Miete)

  • Standort: Einwohnerzahl > 50.000
  • Ab 500 m² BGF/NGF

Selfstorage Businessplan | Konzept

Der Selfstorage Businessplan bildet die Basis dieser speziellen Geschäftsidee. Ein sorgfältig ausgearbeitetes Unternehmenskonzept sollte die Grundlage Ihrer Planung und Existenzgründung sein. Geschäftsidee und Finanzplanung in einen plausiblen Zusammenhang bringen!

Welche Bestandteile sollte ein Businessplan grundsätzlich haben?

Vor allem Banken und Investoren interessiert es, welches Potential Ihre Idee haben wird und inwieweit Sie befähigt scheinen, diese Idee erfolgreich umzusetzen. Ihre Geschäftsidee ebenso wie die Finanzplanung bilden die Säulen des Erfolges und sollten auf stabilen Fundamenten stehen!

  • Worum geht es in Ihrer Geschäftsidee? (Executive Summary - gehört als aussagekräftiges Intro in jeden Businessplan und soll einen ersten Ein-/Überblick in das Vorhaben geben.)
  • Wer bin ich? Wer sind wir? (Teilen Sie mit, wer Sie sind! Verfügen Sie über Kenntnisse, die die Geschäftsentwicklung positiv beeinflussen oder Sie sogar als Person besonders befähigen?)
  • Detaillierte Informationen zur Geschäftsidee! Worum geht es?
  • Welche Zielgruppe(n) wollen Sie ansprechen?
  • Wie ist die aktuelle Marktsituation, insbesondere die Wettbewerbssituation?
  • Worin liegen Ihre Stärken, aber auch Schwächen? (SWOT)
  • Welcher Kapitalbedarf steht im Raum? Von welcher wirtschaftlichen Entwicklung kann ausgegangen werden? Liquididätsplanung!

Was bedeuten diese Informationen für einen Selfstorage Businessplan?

Grundsätzlich handelt es sich beim Geschäftsmodell der „Selbstlagerung“ um ein sehr Spezielles. Die Qualität des Verständnisses der Zusammenhänge von Lage, Zielgruppe, Potential und Konzept beeinflusst den Geschäftserfolg nachhaltig.

Selfstorage Businessplan

Folgende Aspekte sollten neben vielen weiteren mindestens ausführlich hinterfragt werden:

  • Standortanalyse (Qualität des Standortes (Makro/Mikro))
  • Marktanalyse (Potential der Zielregion (Zielgruppen))
  • Wettbewerbsanalyse
  • Marketingkonzept/-Maßnahmen
  • Chancen/Risiken/Lösungen

Die Ergebnisse dieser Analysen führen idealerweise zur Herausarbeitung möglichst realistischer betriebswirtschaftlicher Kennzahlen hinsichtlich potentieller Umsätze, Wachstumsgeschwindigkeiten und natürlich mit dem Geschäftsmodell verbundener Investments und operativen Kosten.

Selfstorage Trennwände & Systeme & Planung

Selfstorage Trennwände optimal planen und bauen. Neben branchenspezifischen Zutrittskontrollsystemen, Videoüberwachungsanlagen und einer Verwaltungssoftware kommt Selfstorage Trennwänden eine besondere Bedeutung zu. Automatisierte Lagerkonzepte entwickeln, Trennwandsysteme planen und optimal auf die Kundenbedürfnisse der jeweiligen Zielregion ausrichten.

Selfstorage Trennwände

Wie sollten Selfstorage Trennwände beschaffen sein?

Wie so oft liegt auch hier der Unterschied im Detail. Nicht nur, dass Eigenkreationen aus Holz- oder Spanplatten (ebenso wie Bauzäune) optisch eher wenig ansprechend sind, sie genügen auch nur selten den qualitativen Anforderungen der Selfstorage DIN EN 15696.

Hierin steht auszugsweise:

  • Selbsteinlagerungseinheiten müssen „in einem einwandfreien Zustand zur Verfügung gestellt werden;“
  • Die Einheiten müssen „so gebaut sein, dass sie einen verschließbaren, in sich abgeschlossenen Raum zur Selbsteinlagerung darstellen, der Schutz gegen die Naturelemente bietet; der Raum kann durch vom Dienstleister oder Kunden zur Verfügung gestellte Steuertafeln, Lesekarten, Vorhängeschlösser oder einen anderen Verriegelungsmechanismus verschlossen und gesichert werden;“
  • „Es wird empfohlen, dem Einsatz widerstandsfähiger Werkstoffe, wie Stahl oder Stein den Vorrang zu geben.“
  • Die Lagereinheiten sollen „gegen den Zugang aus benachbarten Einheiten, Korridoren und dem Dachraum gesichert sein (ausgenommen gewaltsamer Zutritt oder sonstiges gesetzwidriges Vorgehen).“

Selfstorage Trennwand

Selfstorage Trennwandsysteme richtig planen und installieren!

Was man wissen sollte und worauf bei Planung und Bau zu achten ist:

Je nach Mix der unterschiedlichen Größen der Lagerräume sowie immobilienseitigen Einschränkungen entsteht bezogen auf die NGF/BGF ein Verlust an vermietbarer Fläche von ca. 25 % (+/- 5%). Gründe hierfür sind beispielsweise Korridore (zwischen den Lagerräumen), Fluchtwege, Zugänge, Fenster, Heizkörper, etc.!

Jeder Standort (ebenso wie jede Immobilie) ist individuell zu betrachten. Eine sorgfältige Standortanalyse gibt Aufschluss über das Potential der jeweiligen Stadt. Es versteht sich, dass Mieterstruktur und durchschnittlicher Platzbedarf je nach Standort, Lage und Wettbewerb ganz unterschiedlich sein können. Es muss daher nicht immer zwingend der beste Weg sein, ausschließlich auf die Flächennutzung abzustellen. Die Lagerboxen sollen letzten Endes vermietbar sein.

Selfstorage Systeme

Modulare Selfstorage-Trennwand-Systeme ermöglichen eine flexible Anpassung an nahezu jeden Gebäudetyp und -Schnitt. Die Systeme bestehen aus folgenden Hauptelementen und sind individuell anpassbar.

  • Korridorwand
  • Interne Trennwand
  • Tür oder Rolltor
  • Verriegelungsmechanismus

Selfstorage bauen

Folgende Extras können sinnvoll oder notwendig sein:

  • Gitterdeckel gegen unbefugten Zugriff von oben (nicht immer erforderlich)
  • Fußleisten und Eckenschützer als Schutz vor Beschädigungen durch das Anfahren mit Rollwagen, Trolleys, Hubwagen und Co

Lagerraum mieten auf Zeit für Privat & Gewerbe

Wenn ein Umzug ansteht oder die Mietwohnung aus allen Nähten platzt, einfach für private Zwecke auf Zeit einen Lagerraum mieten, um neuen Freiraum zu schaffen! Um Platzmangel im Büro oder im Firmenlager auszugleichen, eignen sich kleine Lagerräume, die flexibel angemietet werden können.

Sie haben Mobiliar geerbt, das nicht in Ihre Wohnung passt, von dem Sie sich aber nicht trennen wollen? Ihr Kleiderschrank ist zu groß für die neue Wohnung oder Ihr Partner hat einen besseren? Sie haben sich neu eingerichtet und möchten Ihre alten Möbelstücke bis zum Weiterverkauf zwischenlagern? Dann mieten Sie sich doch einfach einen zusätzlichen Lagerraum für Möbel. Am besten bei einem professionellen Selfstorage Anbieter. Und anders als im Keller, in einer Garage oder vielleicht auf einem Dachboden sind moderne Lagerräume garantiert trocken, sicher und sichtgeschützt.

Lagerraum mieten bei Selfstorage Anbietern

In einem gut ausgestatteten Mietlager können Lagereinheiten meist schon ab 1 m² Grundfläche gemietet werden. Das am Ende wirklich benötigte Volumen ermitteln Sie idealerweise gemeinsam mit dem Kundenberater im Lagerhaus Ihrer Wahl. Die meisten Möbellager vermieten Räume mit einer Deckenhöhe von rund drei Metern, sodass gut gestapelt werden kann und auch sehr sperrige Möbelteile ausreichend Platz finden.

Der Mietzeitraum kann flexibel abgestimmt werden. So können Mieter frei wählen, für welche Zeit Sie den Lagerraum mieten wollen. Profi-Lagerhallen sind alarmgesichert und videoüberwacht. Verschlossen wird der Lagerraum mit einem eigenen Schloss. So wird sichergestellt, dass kein Fremder sich unbefugt Zutritt verschaffen kann.

Lagerraum mieten auf Zeit, wenn ein Umzug vor der Tür steht.

Lagerraum kurzfristig mieten

Insbesondere bei einem Umzug kommt es oft zu kurzfristigem Bedarf an Zwischenlagermöglichkeiten. Umzugsgut und Hausrat müssen nicht selten sofort am Umzugstag vorübergehend zwischengeparkt werden, wenn man feststellt, dass die neuen vier Wände doch weniger Abstellraum bieten als gedacht. In solchen Fällen können Betroffene direkt mit Ihren Gegenständen zum Selfstorage Lagerhaus fahren, sich einen persönlichen Lagerraum suchen und noch am gleichen Tag einlagern.

Lager langfristig nutzen

Wer dauerhaft zusätzlichen Stauraum benötigt, weil die eigene Wohnung zu klein ist oder sich Akten im Büro häufen, kann Lagermöglichkeiten unbegrenzt lange mieten. In solchen Fällen ist es zu empfehlen, den Vermieter oder Berater persönlich zu kontaktieren, um Sonderpreise für eine langfristige Nutzung zu verhandeln.

Tipp

Wenn Sie Möbel einlagern wollen, benötigen Sie meist einen kleineren Lagerraum als Sie denken, denn durch cleveres Stapeln verringert sich der Flächenbedarf auf lediglich ca. 10 bis 15 % der Wohnfläche (gilt für die Lagerung der gesamten Einrichtung, außer Einbauküche).

Hochwertige Möbel kurzfristig einlagern beim Umzug

Hochwertige Möbel kurzfristig einlagern beim Umzug. Einlagerung im Selfstorage Lagerhaus für Privat & Gewerbe. Möbel und Kartons lagern. Sie planen einen Umzug und wollen kurzfristig oder langfristig (1 Jahr und länger) Möbel einlagern?

Polster-, Leder-, Holzmöbel sowie sonstige Einrichtungsgegenstände können Sie in modernen Selbstlagerzentren günstig, flexibel, sicher und trocken in Eigenregie zwischenlagern. Lagerräume für Umzüge und Einlagerung stehen in unterschiedlichen Abmessungen und Größen jedermann zur Verfügung.

Wie funktioniert das Einlagern im Selfstorage Modus?

Die Lagerflächen für Hausrat, einzelne Möbelstücke und ganze Wohnungseinrichtungen können kurzfristig (ohne Vorlaufzeit) und für flexible, individuelle Zeitspannen gemietet werden. Wer beim Umziehen sehr kurzfristig einen Lagerort für eine private Einlagerung sucht, kann einfach mit seinem kompletten Hausstand vorfahren, sich das passende Lager mieten und noch am gleichen Tag kurzfristig einlagern. Tipp: Wenn Sie langfristig lagern wollen, fragen Sie nach Rabatten und Sonderpreisen für "Dauermieter"!

In nahezu jedem Selfstorage Center gilt: Je langfristiger die Zeit der Einlagerung, desto höher die Rabatte und geringer die monatlichen Kosten der Möbeleinlagerung.

Wie groß muss ein Lagerraum sein, wenn ich Möbel einlagern möchte?

Für das gestapelte Unterstellen von Kartons, zur Aktenlagerung und Aufbewahrung von privaten Einrichtungsgegenständen einer durchschnittlichen Mietwohnung gilt erfahrungsgemäß folgende Grundregel:

Möbel kurzfristig einlagern, wenn ein Umzug geplant ist oder falls mehr Freiraum in der Wohnung das Ziel ist.

Gehen Sie von 10 bis 15 % der Wohnungsgrundfläche als Grundfläche für den Lagerraum aus. Die meisten Lagerabteile verfügen über eine Raumhöhe von ca. 3,00 m, sodass Sie gut in die Höhe stapeln können.

Beispiel 50 m² Wohnung

Auf Grundlage obiger Formel müssten Sie bei einer 50 m²-Wohnung eine Lagerfläche mit ca. 5 bis 7,5 m² mieten, um alle Einrichtungsgegenstände unterstellen zu können. Der Transportumfang entspricht einem Umzugsvolumen von etwa 15 bis 22,5 m³ oder 2 Fahrten mit einem Sprinter oder der halben Beladung eines LKW 7,5 t.

Pressetipp November 2017

Nach wie vor zählt Berlin zu den in Deutschland am stärksten wachsenden Städten, hier geht es zu meinem Selfstorage Pressetipp November 2017.

Ein lesenwerter redaktioneller Beitrag von FLORIAN SCHMIDT, veröffentlicht in der BILD (Berlin) am 01.11.2017.

Mein Pressetipp November 2017:

Immer mehr Berliner mieten sich in Self-Storage-Lagern ein

„Die neuen Schatzkammern der Hauptstadt“

Über Berlin und Co

Nach wie vor zählt Berlin zu den in Deutschland am stärksten wachsenden Städten. Laut einer Studie des IW (Institut der Deutschen Wirtschaft) geht man davon aus, dass im Jahr 2035 mehr als 83,1 Millionen Menschen in Deutschland leben werden, rund eine Million mehr als im Jahr 2015. Die wichtigsten Städte Berlin, Hamburg und München werden weiter wachsen. Berlin wird 2035 vier Millionen Einwohner haben, das sind gut 500.000 mehr als im Jahr 2015. Bevölkerungszuwachs und die damit einhergehende Verknappung und Verteuerung von Wohnraum führen insbesondere bei Privatpersonen zu steigendem Bedarf an externem und bezahlbarem Lagerraum zur Miete.

Selfstorage Marktdaten DE & EU 2017

Selfstorage Marktdaten 2017 für Deutschland und Europa. Marktzahlen zur aktuellen Marktsituation. Der deutsche Selfstorage Markt im Vergleich zum  Rest der Welt.

Marktdaten Europa

Mittlerweile gibt es in Europa mehr als 3.247 Selfstorage Einrichtungen, die über 8,7 Millionen Quadratmeter Lagerfläche bieten. Märkte wie Großbritannien und die Niederlande sind seit mehr als 20 Jahren etabliert und bieten mehr als 0,05 Quadratmeter Fläche pro Kopf

Die durchschnittlichen Mietumsätze betragen 258 € pro Quadratmeter pro Jahr, nach 255 € im Vorjahr. In den meisten Ländern Europas gab es ein relativ breites Spektrum von Ideen, was die Unterschiede zwischen den Einrichtungen in Großstädten und den Anlagen der zweiten Generation an sekundären Standorten betrifft.

Im Zeitraum 2016/2017 lag die durchschnittliche Auslastung in Europa bei 81% im Vergleich zu 80% im Vorjahr und 78% im Jahr 2015. Enthalten sind auch Anlagen, welche sich noch in der "Füllphase" befinden.

In den letzten zwölf Monaten gab es rund 350 Millionen Euro an Selfstorage-Transaktionen, da sich die Branche zu konsolidieren begann und die großen Betreiber nach Akquisitionen sowie Neubauten suchen, um ihre Portfolios auszubauen.

Trotzdem ist der europäische Markt nach wie vor stark fragmentiert. Die zehn größten Marken/Anbieter in ganz Europa stellen nur 22% der aller Anlagen dar. Dieses macht weniger als 39% aller Selfstorage Einrichtungen aus.

Marktdaten Deutschland

Der Selfstorage Markt in Deutschland ist im Vergleich zu den skandinavischen Ländern und Großbritannien vergleichsweise jung, hat jedoch ein beachtliches Wachstum verzeichnet, da Betreiber und Investoren eine starke Nachfrage der Kunden erkannt haben.

Die großen Betreiber beweisen, dass das Geschäftsmodell funktioniert. Die größten Betreiber in Deutschland sind MyPlace (30), Lagerbox (18), Shurgard (16) und First Elephant Self Storage (13). Diese Unternehmen bilden knapp 40% aller Einrichtungen ab.

Die deutschen Kreditgeber beginnen, Selfstorage als Anlageklasse zu akzeptieren, obwohl die Branchenkenntnis relativ überschaubar ist und so insbesondere für Neueinsteiger eine Finanzierung erschweren kann. Die Baukosten steigen ebenso wie die Preise für Grundstücke, während das Marktbewusstsein der Produkte aus Anwendersicht immer noch niedriger ist als in anderen Ländern. Die deutschen Betreiber sind jedoch führend bei Nachhaltigkeitsinitiativen, unter anderem beim Einbau von Gründächern und Sonnenkollektoren.

Die jüngsten Transaktionen in Deutschland waren der Verkauf fünf SECUR Standorten in Berlin (2 x) und Hamburg (3 x). Diese erzielten einen Verkaufspreis von 66,5 Mio. EUR.

Selfstorage Beratung | Neubau | Umbau

Selfstorage Beratung

Ohne Beratung für Neueinsteiger und Investoren kann einiges schiefgehen! Eine Selfstorage Einrichtung neu zu bauen oder einer Bestandsimmobilie umzunutzen ist per se keine Raketenwissenschaft. Warum ist ein professionelles Consulting dennoch sinnvoll? Warum ist es wichtig, die Vorgaben der Selfstorage DIN EN 15696 zu beachten?

Ohne Beratung starten?

Analysen

Marktanalyse

Zunächst ist es von Bedeutung, die aktuelle (allgemeine) Marktsituation korrekt zu erfassen. Wie viele und welche (auch vergleichbare) Einrichtungen sind bereits aktiv und wie verhalten sich diese zu einem bestimmten Zeitpunkt im Zielmarkt?

Standortanalyse

Welches Potential an vermietbarer Fläche bietet der Standort insgesamt? Gibt es bereits aktive Marktteilnehmer? Wenn ja – welchen Teil des Gesamtpotentials decken diese bereits ab? Als zwingend zu beachtende Faktoren hinsichtlich des regionalen Potentials gelten (neben anderen) beispielsweise Bevölkerungswachstum, Bevölkerungsdichte, Mietpreisentwicklung für Wohnraum, Arbeitslosenquote, Kaufkraft und natürlich die Mikrolage innerhalb des Zielstandortes.

Immobilien

Neubau

Geeignete Grundstücke sind rar und deren Kaufpreise steigen. Die Bauindustrie boomt. Die Auftragsbücher sind voll. Angebot und Nachfrage bestimmen die Preise. Leider hat dieses allein schon im Zeitraum von 2012 bis 2017 zu Baukostensteigerungen von bis zu 30 % geführt. Hier werden aufgrund von Selbstüberschätzung oft die ersten gravierenden Fehler gemacht. Ohne produktspezifische Projektentwicklung und Beratung zahlt man nicht selten teures Lehrgeld!

Umbau von Bestandsimmobilien

In vielen Fällen kann es zielführender sein, bestehende Immobilien zu kaufen und umzunutzen. Sofern Lage, Substanz und Eigenschaften des Objektes den Anforderungen entsprechen, wird neben günstigerer Gestehungs-/Gesamtkosten schon aufgrund der früheren Inbetriebnahme ein renditerelevanter Vorteil gegenüber eines Neubaus möglich sein.

Sonderformen

Garagenparks

Garagenparks (sogenannte Drive-Up´s) haben mit klassischen indoor Self Storage Einrichtungen in Deutschland oft wenig zu tun. Nicht selten handelt es sich um eine Aufreihung von Garagen, die in einigen Fällen mit kleineren Lagerabteilen ergänzt werden, jedoch oft nicht der Selfstorage DIN EN 15696 genügen. Derartige Anlagen finden sich aufgrund günstiger Grundstückspreise vornehmlich in B und C Lagen und sind üblicherweise im Schwerpunkt auf Gewerbekunden ausgerichtet.

Selfstorage Beratung nutzen, wenn ein Neubau oder Umbau einer Immobilie geplant ist.

Vollautomatisierte Einrichtungen

Im Zuge voranschreitender Digitalisierung werden in den kommenden Jahren auch in Deutschland (insbesondere in Großstädten und Ballungsgebieten) Selfstorage Anlagen entstehen, die zu fast 100 % ohne Personal vor Ort auskommen. Ähnlich wie schon jetzt im Hotel-Bereich wird eine komplett automatisierte Buchung von Lagermöglichkeiten möglich sein. Aus verschieden Gründen werden solche Einrichtungen eine vermietbare Fläche von 1.000 m² selten überschreiten. Man weiß aus Erfahrungen aus dem Ausland jedoch schon jetzt, dass dieses Verfahren deutlich zu Lasten der Wachstumsgeschwindigkeit gehen wird. Hier ist die Gefahr sehr groß, ohne entsprechende Beratung gravierende Fehler zu machen.

Innenausbau

Trennwandsystem

Wesentliche Merkmale und wichtigste Instrumente hinsichtlich der Generierung der vermietbaren Fläche sind Trennwandsysteme, die sowohl baulich bestimmten Anforderungen genügen sollen als auch einen optimalen Mix an Lagerabteilgrößen bieten müssen. Im europäischen und deutschen Markt finden sich verschiedene Anbieter von Selfstorage Trennwänden. Aber auch hier ist Vorsicht geboten. Hersteller sind meist keine Betreiber. Eine Planung ist schnell erstellt, allerdings kann diese ohne qualifizierte Beratung gerne mal an den tatsächlichen Bedürfnissen vorbeigehen.  

Zutrittskontrolle

Zutrittskontrollsysteme bilden nicht nur einen Sicherheitsaspekt ab, sondern sie gründen den ersten Schritt in die Automatisierung. Nur Mieter mit entsprechenden Zugangsberechtigungen (PIN Code, Transponder, Chip, …) erhalten Zugang zum Lagerbereich. Durch eben diese individuelle Zutrittsberechtigung können Kunden das Lager völlig autark auch außerhalb der Büroöffnungszeiten betreten. Idealerweise verknüpft und/oder ergänzt man das Zutrittskontrollsystem mit einer Videoüberwachungsanlage. Bei dem Zutrittskontrollsystem ist darauf zu achten, dass dieses mit der Verwaltungssoftware kompatibel ist. Hier ist gute Beratung unbezahlbar!

Videoüberwachung

Videoüberwachungssysteme sind wichtig, aber vergleichsweise einfach zu beschaffen und zu installieren. Damit nicht mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird, sind Insidertipps hilfreich.

Verwaltungssoftware

Eine der ganz wichtigen „Baustellen“, die ohne Beratung schnell zur Großbaustelle wird!

Tipp

Unbedingt die Selfstorage DIN EN 15696 hinzuziehen. Hierin finden sich essentielle Hinweise für Bau und operativen Betrieb!

Demnächst mehr im Blog zum Thema „Selfstorage Anlagen richtig betreiben!“ mit Inhalten zu Kunden, Marketing, Webseite und Co!

Pressetipp September 2017

Mein Pressetipp September 2017:

Ein aus meiner Sicht sehr gelungener redaktioneller Beitrag von Anne-Christin Sievers, veröffentlicht in der FAZ am 10.09.2017.

"Platznot in der Großstadt : Generation Abstellbox"

Der einzige Punkt, der mir auf den ersten Blick nicht gefällt, ist die coole Lady, die rauchend an der Lagerbox steht. Feuer und Co stellen stets ein Sicherheitsrisiko dar. Hier hätte man vielleicht ein passenderes Foto wählen können ...